Franz Heuing
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Franz Heuing

Siegstraße 11

50859 Köln-Lövenich

 

Atelier:

Bonner Straße 242

50968 Köln-Bayenthal

Besuche nur nach telefonischer Vereinbarung

Tel. privat          02234/74850

Mobil                 0179/1078015

E-Mail                franz@heuing.com

                        http://www.modernart.heuing.com

 

 

Geburtsort Burgsteinfurt 01.10.1948



STUDIUM

 

1970 Werkkunstschule Krefeld

1974 RWTH Aachen

 

AUSSTELLUNGEN 

          1996 Köln, Historische Rathaus,         

        1996 Köln Weiden,

        1997 Leipzig,

          1997 Köln,

·         1997 Düsseldorf,

·         1998 Steinfurt,

·         1998 Art Form Aachen,

·         1998 Köln,

·         1998 Rheinauhafen Köln,

·         1999 Köln Ehrenfeld,

·         2000 Kunstkeller Klingelpütz, Köln,

·         2000 Haus Közal, Köln,

·         2001 Consulate General of the Federal

                   Republic of Germany, New York,

·         2001 MediaPark, Köln,

·         2001 Hagen,

·         2002 Berlin-Grunewald,

·         2002 Köln-Bayenthal,

·         2002 Düsseldorf, Deutsche Bundesbank,

·         2003 Bonn, IMBIE, Universität Bonn

·         2003 Biennale Internationale dell'Arte

                   Contemporanea Florence Fortezza da Basso,

.         2004 Wuppertal, Schwarzbachgalerie,

          2004 Balingen, Dotternhausen,

          2005 Sprockhövel,

          2006 Hürth,

          2006 Betlehem, Westjordanland,

GEPLANT

  

        2007 Köln

        2007 Brüssel,

        

ARBEITSSCHWERPUNKTE

"...... steht Heuing als Anreger und Vermittler im Spannungsfeld der für die Gegenwart relevanten Kunstströmungen, die ein vor allem neuartiges Verständnis der Bedingungen künstlerischer Prozesse und Metamorphosen und den Stellenwert ungewöhnlicher Stoffe umfassen. Hier sieht man etwa eine Analogie zu den Vertretern der Arte-povera-Bewegung. Aus dieser Position heraus entwickelt Heuing nun ein ganz eigenes Profil. Für seine Collagen, Assemblagen und Reliefs kombiniert er ungewöhnliche und triviale Stoffe, die die Dreidimensionalität der Arbeiten fast immer erweitern.

 

Befragt zu seinen bevorzugten Materialien nennt Heuing:

 

Sand und Erden unterschiedlichster Art, Marmorstaub, Schlacke, Gips, Heraklit, Wellpappe, Zeitungspapier, rohes Holz, Blei, Salz, Filz, Wachs, und disparate zweckentfremdete Fundstücke. Die Vielfalt der verwandten Farbmaterialien ist ähnlich groß: Acrylfarbe, Ölfarbe, Binderfarbe, verschiedene Öle, Asphaltlack.

Die häufige Verwendung von sogenannten wertlosem Material und der Gebrauch von Marmorstaub, Quarzsand und Wachs lassen auf eine Affinität zu und einer Auseinandersetzung mit den Kunstformeln von Joseph Beuys schließen. Dies bedeutet: Das Materielle muss mit dem Immateriellen, das Körperliche mit dem Geistigen verbunden werden. So ist in Arbeiten, die sich in eine mentale Richtung hin orientieren, Materie in meditative Sinnbildhaftigkeit verdichtet. Ein Beispiel wäre die Collage ohne Titel aus dem Jahr 1998, in der Schlacke mit Rupfen auf grauem Grund drapiert sind. Umgekehrt ist die rein gegenständliche Wiedergabe nicht Heuings primäres Anliegen, sondern dient als imaginativer Ausgangspunkt des Künstlers und des Betrachters. Erreicht wird für beide eine größtmögliche Skala der Formulierung und Wahrnehmung. Ein gutes Beispiel hierfür ist die Collage ”Zerbrochen”, aus dem Jahr 1998."

 

(Siehe hierzu das untenstehendes Bild. Wenn Sie es anklicken, wird es vergrößert.)

 

Dr. Jeannette Kardas, Oberhausen, 2000

 




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